Archiv für den Monat: Dezember 2014

Was aus der Planung eines Singles wurde

iStock_000012299773blogWie schon im letzten Jahr weigere ich mich auch jetzt beharrlich, beim „Gute Vorsätze fürs neue Jahr“ Liste schreiben mitzumachen. Ich habe mich für eine andere Vorgehensweise entschieden und werde nun schauen, was daraus geworden ist: Vor ziemlich genau 12 Monaten habe ich mir nach einem zugegebenermaßen in Liebesdingen echt bescheiden gelaufenem Jahr für 2014 ganz konkrete Sachen vorgenommen, die mich von meinem schrecklichen Liebeskummer ablenken sollten. Da diese Pläne hier im Blog online für jedermann sichtbar sind und nicht auf irgendeinem Zettel stehen, der beim Aufräumen irgendwann mal in Ablage P verschwindet, komme ich jetzt um das Nachprüfen gar nicht herum.

Ich muss dazu sagen, dass mein Sternzeichen Jungfrau ist, und diesen Menschen wird ja allgemein nachgesagt, sie würden gerne planen, was in meinen Fall zu 100% zutrifft. Doch wie sieht es mit der Umsetzung meiner konkreten Pläne aus? Ich will mich ja nicht selber loben, aber vieles auf meiner Liste habe ich tatsächlich gemacht, Snowboard fahren (2 mal), Karneval in Köln feiern (sorry, München, du bist meine Traumstadt, aber das können die Kölner einfach besser), Ostern mit der Familie und Wandern gehen. Was ich nicht geschafft habe, sind der Urlaub im März und der Ausflug nach Wien, aber das kommt jetzt halt einfach auf meine Jahresplanungsliste 2015. Zum Baden im See hat es leider nicht gereicht, das schiebe ich jetzt mal auf das madige Wetter im August, aber für ein paar mal Biergarten allemal und dafür wurden wir ja dann mit einem tollen Wiesnwetter entschädigt, was ich auch gut ausgenutzt habe. Die Radtour muss ich mir für das neue Jahr nochmal vornehmen, dafür war ich fleißig auf dem Weihnachtsmarkt, gilt auch, oder?

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Weihnachten in München

Fotolia_58826156_XSAuch die hektische Vorweihnachtszeit mit all den Christkindlmärkten, Weihnachtsfeiern und dem Geschenkestress geht einmal zu Ende und so langsam können wir uns auf ein paar hoffentlich besinnliche Weihnachtstage freuen. Wir wünschen euch wunderbare Weihnachten und geben euch zur Einstimmung noch dieses Gedicht mit auf den Weg:

Der Winterwald glitzert in weißer Pracht,
vom Himmel hoch die Sonne lacht,
es läuten die Glocken vom Kirchturm her,
die Gassen sind fast menschenleer.

Aus den Stuben ziehen wunderbare Düfte,
Geheimnisvolles schwebt durch die Lüfte,
der Tannenbaum ist festlich geschmückt,
sodass er Jung und Alt entzückt.

Weihnacht ist heut, öffnet die Herzen
und zündet an die vielen Kerzen,
wünschen uns Frieden auf Erden,
damit es frohe Weihnachten werden.

Autor: Doris Zaremba

Wo ist sie?

Kessel_GbR_Pressebilder_FZB_2007_ (13)Wir sind kurz vor dem dritten Advent und ich habe es immerhin schon auf vier Münchner Weihnachtsmärkte geschafft, Marienplatz, Kripperlmarkt, Residenz und Tollwood, da war ich sogar schon zweimal. Nun sollte ein weiteres Highlight im vorweihnachtlichen Münchner Glücklichtrinken folgen, die Feuerzangenbowle am Isartor.

Diese Riesenschüssel voll mit heißem Hochprozentigen ist nicht nur wegen der tollen Kulisse des rundum angestrahlten Isartors beliebt, sondern auch wegen der angenehmen Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Die Lage und die entspannte Atmosphäre machen diesen besonderen Weihnachtsmarkt auch ideal für ein erstes Date. Also nichts wie hin zum Isartor, doch dann folgte der Schreckt, das Isartor verweist und verlassen und von Feuerzangenbowle und Heinz Rühmann weit und breit keine Spur!
Eine Suche bei Freund Google bringt Aufklärung; in diesem Jahr kann die Feuerzangenbowle am Isartor wegen einer Sonderausstellung nicht stattfinden. Doch bereits für 2015 ist sie wieder fest eingeplant. Nun, dann müssen wir die Durststrecke bis dahin überbrücken, fragt sich nur wo? Bin gespannt auf eure Vorschläge, schreibt mir!

Als Singlefrau alleine Weggehen Teil 4

GettyImages_104524006Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder? Im Teil 4 dieser Reihe geht es ums Weggehen im Atomic Cafe und EdMoses und darüber, das richtige Maß zu finden:
„Mein Alleine-Weggehen-Experiment konfrontierte mich mit einem interessanten Aspekt: Was es bedeutet, in Würde Single zu sein. „Früher“, zu Schul-, Studentenzeiten und noch viele Jahre später, hatte Weggehen und Nachtleben für mich oft etwas Maßloses – lange und spät feiern, viel trinken, oft abschleppen. Mit den unangenehmen Konsequenzen für den nächsten Tag: Ziemlich hinüber zu sein, körperlich und mental verkatert. Und genau das wollte ich nicht mehr. Also: den Spaß, das Tanzen, die Ausgelassenheit ja – die Konsequenzen: nein.

Die Frage war nur: Kann man das eine ohne das andere haben?
Die Lösung erwies sich als denkbar einfach: Kurz und früh feiern, wenig trinken, nicht abschleppen. Relativ zu Beginn meines Experimentes letztes Jahr schlug ich kurz nach Türöffnung gegen 23 Uhr im (leider nicht mehr existierenden) EdMoses auf. Der Laden war um diese Zeit noch gähnend leer – bis auf eine ausgelassene Junggesellenabschieds-Truppe. Ein Männerpulk und Anlass also, in die man unter normalen Umständen als Singlefrau vielleicht eher nicht geraten will. Mein Gefühl aber gab Entwarnung und so steuerte ich auf direktem Wege den flaschenbeladenen Männertisch an. Natürlich wurde ich willkommen geheißen, sofort in mehrfache parallele Gesprächsstränge verwickelt – und hatte im gleichen Zug einen dicken Longdrink in der Hand. Es war definitiv eine gute Entscheidung gewesen. Die Jungs waren supernett, die Stimmung dem Anlass gemäß ausgelassen und um Drink-Nachschub hätte ich mir die ganze Nacht keine Sorgen mehr machen müssen. Recht bald ging es auf die Tanzfläche, inklusive Paartanz zu feinsten Hiphop-Beats. Der Laden gefiel mir super, entspanntes Publikum, bunt gemischt.

20131115_214311_crÄhnlich freundlich fühlte ich mich im Atomic Cafe aufgenommen, an einem Abend irgendwann um die Weihnachtszeit letztes Jahr. Obwohl ich absolut kein Cocktail-Fan bin, konnte ich der Happy Hour und der beachtlichen Karte zumindest für einen Drink nicht widerstehen, und war sofort im Gespräch mit zwei sehr netten Münchner Heimaturlaubern. Mir war schon vorher klar, dass die dortige Musik (angekündigt als „Beat, Punk, Schwoof“) nicht so ganz mein Tanzgeschmack treffen würde, aber für ein wenig Plaudern in einem der entspanntesten und ältesten Münchener Clubs war der Abend perfekt. Zum Tanzen zog ich anschließend auf ein Stündchen noch weiter.

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SantaCon ist, wenn die Santas kommen!

Santa4San Francisco ist der Ursprungsort des größten jährlichen Weihnachts-Flashmobs, der sich bereits international ausgebreitet hat. Hunderte von Weihnachtsmännern, Rentieren und Weihnachtselfen, die durch die Gegend ziehen und mit Hilfe von Glühwein und Punsch für weihnachtlich rote Nasen sorgen. Von den eigenen Organisatoren beschrieben als „unsinnige Weihnachts-Konvention, die einmal im Jahr für überhaupt keinen Grund passiert„, verbreitet das Event nun seit 1994 jedes Jahr in verschiedenen Hauptstädten Fröhlichkeit und Chaos und Jahr für Jahr werden es mehr.

Natürlich gibt es dieses Event seit ein paar Jahren auch in München, heuer am Samstag, 6. Dezember ab 12:30 Uhr. Wer sich dieses Event entgehen lässt, ist selbst Schuld und für alle, die teilnehmen, viel Spaß! Euer Münchner Singles Team.