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Mehr Bewegung beim ersten Date?

Heute schreibt unsere Gastbloggerin Patricia über Ideen für das erste Date in München: „Wie geht es eurem Dating-Leben, liebe Münchner Singles? Trefft ihr euch immer wieder auch im echten Leben, nachdem ihr online mit jemandem ein wenig hin- und hergeschrieben habt? Sind das Dates, die so richtig Spaß machen – auch wenn es nicht gleich der Traummann/-frau ist? Wie lasst ihr ein erstes Date normalerweise ablaufen? Wenn es euch so geht wie vielen Singles, dann verabredet ihr euch meistens auf einen Kaffee/Drink, oder – seltener – gleich zum Essen.

Summer cocktailWas zunächst einfach und unkompliziert klingt, kann schnell etwas verkrampft und für einen oder beide mehr oder weniger frustrierend werden. Denn sind wir mal ehrlich: Dieses frontale sich Gegenübersitzen beim klassischen Dating kann ganz schön anstrengend sein, wenn es nicht gerade so richtig zwischen beiden klickt. Natürlich kann man genügend Gesprächsstoff finden, und natürlich kann es irgendwie sympathisch und „nett“ sein. Aber man sitzt halt auch häufig etwas verkrampft rum, vielleicht ist einer oder beide noch ein wenig nervös, sie mehr aufgestylt als er (überhaupt die Frage was zieht man an); oder – auch so ein Klassiker – einer fühlt sich zum anderen mehr hingezogen als vice versa – und dann kommt man aus der Nummer vielleicht nicht so schnell auf eine höflicher Art und Weise raus, wie man es sich wünscht.

Und was wirklich schade ist: Ein paar solcher Erfahrungen und man verliert vielleicht die Lust auf allzu häufige Dates, oder geht schon mit gemischten Gefühlen hin. Seit einiger Zeit gehe ich einen leicht anderen, einfacheren Weg, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich schlage für ein erstes Treffen grundsätzlich einen kurzen Spaziergang vor. Das hat sich als angenehm erwiesen:

  • Ich bin eh gerne draußen und mag es spazieren zu gehen – und wenn jemand mitkommt, um so schöner! Dann muss es auch nicht gleich ein Feuerwerk geben und es kann trotzdem ein sympathisches Dreiviertelstündchen werden, ohne dass man seine Zeit –gefühlt- in den Sand gesetzt hat.
  • Bewegung beschleunigt den Abbau von Stresshormonen – wenn also ein wenig Nervosität im Spiel ist, verfliegt die viel schneller als im Sitzen.
  • Wenn man im Vorfeld eine Strecke vorschlägt, dann findet das Treffen ein ganz natürliches Ende – ohne dass man sich einen Grund aus den Fingern saugen muss. Und wenn es doch ein Feuerwerk gab, dann kann man immer noch weitergehen (oder etwas trinken gehen).
  • Beim Spazieren gehen muss man nicht permanent Blickkontakt haben, und auch kurze Sprechpausen sind ganz natürlich, ohne dass es verkrampft wirkt. Ein viel entspannteres Setting.
  • Spazieren kann man überall, zu jeder Zeit, jeder kann es (auch Sportmuffel), durch die frische Luft bekommt man eine natürliche und strahlende Gesichtsfarbe, und man muss sich keine Gedanken über das Outfit machen.

Schön und gut: Mein Faible für ein bewegtes Singleleben habe ich ja schon öfter gezeigt. Aber was meint eine richtige Expertin zum Thema „Bewegung“ beim ersten Treffen?

KletterausrüstungLetzte Woche interviewte ich Maria Klein, die eine der renommiertesten klassischen Partnervermittlungen im deutschsprachigen Raum leitet, und zwar seit über 30 Jahren. Sie hat also wirklich alle Offline- und Online-Gewohnheiten in den letzten Jahrzehnten kommen und gehen sehen. Und tatsächlich geht sie noch weiter als mein Spazieren: Auf keinen Fall rät sie ihrem exklusiven Klientel, sich zum Essen zu treffen. Sie empfiehlt ihren Partnersuchenden sogar, für das erste Date gemeinsam Sport zu machen, bzw sich zu einem gemeinsamen Sport-Hobby zu treffen, wenn es das gibt. Z.B. einen halben Tag Skifahren oder Wandern; oder ins Fitnessstudio. (In ihrem Buch erwähnt sie sogar Schwimmengehen – da weiß man gleich, woran man ist).

Und überhaupt – man solle sich wieder öfter treffen, mehr Dates ausmachen – statt im Schreiben stecken zu bleiben. Klar, die Aussicht auf eine Runde entspannter Bewegung (und das kann auch Entenfüttern sein!), und dass man nicht die ganze Zeit aufeinander hocken muss, macht die Lust auf ein Date gleich viel größer – egal, was bezüglich gegenseitiger Anziehung dabei herauskommt. (Übrigens: das vollständige Gespräch mit Maria Klein, inklusive Zusammenfassung zum Nachlesen, findet sich hier. )

Denn Kaffee kann man beim Spazieren natürlich trotzdem trinken – beim entspannten Date „to go“.

(Interesse an mehr Bewegung im Singleleben? Weitere Infos unter www.gobeyondtraining.net/singles)

Und ihr, liebe Münchner Singles? Was sind eure Lieblingsaktivitäten fürs erste Date – oder was werdet ihr beim nächsten Mal neu ausprobieren?“

Warum Erfolg beim Online-Dating nichts mit Körpermaßen zu tun hat

Heute erklärt unsere Gastbloggerin Patricia, warum Erfolg beim Online-Dating nichts mit Körpermaßen zu tun hat:

_DSC1473bw„Es ist ein altes Thema im Online-Dating – präsentiere ich mich so, wie ich wirklich bin? Oder lieber doch hier und da ein wenig optimieren und Körpermaße oder Alter auf- bzw. abrunden? Aber eins nach dem anderen: Vor längerer Zeit hatte ich mal wieder eine Unterhaltung mit einem sehr guten und superlieben Freund – über den Sinn und Unsinn von Online-Dating. Unsere praktischen Erfahrungen mit dem Thema hätten unterschiedlicher nicht sein können: Ich selbst war bereits seit Beginn der 00er-Jahre regemäßig und immer wieder auf allen möglichen Single-Portalen unterwegs, also seitdem die ersten gerade so aufkamen; sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern. Ich war mit allen Online-Dating-Wassern gewaschen. Mein Bekannter hingegen hatte noch nie einen Versuch gewagt. Er schimpfte bitterlich. Online-Dating sei absolut oberflächlich, wie Katalog-Shopping, man werde anhand ein paar Werten und Einträgen kurz abgecheckt und dann gnadenlos ausgesiebt. Ein echtes Kennenlernen sei gar nicht möglich.
Wir tauschten ein paar Argumente aus und ließen unsere Erfahrungen (bzw. die fehlenden) irgendwann ergebnislos stehen.

Worüber wir nicht sprachen: Mein Bekannter war, sagen wir, ein wenig übergewichtig.
Die unausgesprochene Frage, hinter unserem Gespräch lautete also eigentlich: Kann man im Online-Dating Erfolg haben, wenn man nicht den „Wunschmaßen“ entspricht? Wenn man als Mann etwa unter 1,85m ist, oder über 95kg wiegt – oder als Frau über 35 Jahre alt ist? Wenn man als junggebliebener Ü50er besser mit deutlich Jüngeren klar kommt?
Die Online-Frustrierten sagen: Nein. Hat keinen Sinn – man wird von Suchfiltern schon rausgekickt, bevor man überhaupt eine Nachricht ausgetauscht hat. Also am besten gleich bleiben lassen, oder hier und da bei Körpermaßen und Alter ein wenig auf- und abrunden, um überhaupt noch eine Chance zu haben.
Die Online-Erfolgreichen beweisen Tag für Tag trotz nicht perfekter Körper und in höherem Alter, dass Online-Dating für sie sehr wohl funktioniert.
Hier ist der Punkt: Mein Bekannter hatte auch in der realen Welt keinen besonders großen Erfolg in der Dating-Szene. Das Problem war nicht das Online-Dating, sondern wie dieser unglaublich feinfühlige, integre, intelligente und durchaus maskuline Mann jeden Tag über sich selbst dachte – und wie er mit anderen in Kontakt ging. Das Problem war, dass er mit all seinen (eigentlich sehr liebenswerten!) Kilos nicht wirklich im Reinen war. Dass er innerlich, und mit seinem Bauch eine Art Barriere zwischen sich und andere schob. Sich gerne hinter anderen oder seiner Arbeit versteckte, statt die Fühler auszustrecken. Sich wochenends zurückzog, anstatt neue Welten zu erobern (und die Frauen gleich mit). Sich weder 100% so annehmen konnte wie er war, noch bereit war, wirklich konsequent etwas für seinen Körper zu tun (und damit meine ich nicht aufwendige Diäten oder Trainingsprogramme – sondern all die kleinen alltäglichen Dinge, die den Körper mehr fordern und gut tun).
Klar kann man sich dann einreden, dass Online-Dating oberflächlich ist und einfach nicht funktioniert. Aber die Online-Welt steht nicht für sich – sie ist die Verlängerung der realen Welt. Bevor Du also alters- und gewichts-genervt das Dating-Handtuch wirfst, lohnen sich vielleicht ein paar Fragen:

• Wie gehst Du denn sonst so, im Alltag, auf Menschen zu?
• Welche Gelegenheiten schaffst Du, um neue Menschen kennenzulernen?
• Ergreifst Du die Initiative, wenn Dir jemand sympathisch ist (egal in welchem Zusammenhang)?
• Wie ist Deine Körperhaltung, wenn Du auf andere zugehst, und wie bewegst Du Dich dabei?
• Wie wohl fühlst Du Dich in Deinem Körper?
• Was tust Du jeden Tag für Deinen Körper, in jedem Moment, und wie denkst Du über ihn?

Es geht nicht um Riesenveränderungen – sondern darum, überhaupt erstmal bewusst zu merken, was Du so machst oder auch nicht; wie Du mit Deinem Körper umgehst und über ihn denkst. Dann kannst Du mit kleinen Schritten, ein wenig Geduld und viel Freude dabei, Dein Singleleben zum besten aller Zeiten zu machen – on- und offline inklusive.

Oder willst Du möglicherweise aktiv und in etwas größeren Schritten etwas dafür tun, über Deine bisher vielleicht mäßigen Dating-Erfolge hinauszukommen? Aktiver zu werden, Dein Single-Leben rundum zu genießen, körperlich eine ganz neue Wirkung auf andere zu haben, – und damit JETZT zu beginnen, und nicht erst irgendwann? Als langjährige Körper-, Bewegungs-, Lifestyle und Single-Expertin und Münchner Singles Gastbloggerin kann ich Dich mit einer bewegungsorientierten Form von Personal Coaching dabei unterstützen, fitter zu werden und eine gute Beziehung zu Dir selbst und Deinem Körper aufzubauen. Und auch wenn ich Dir keine Dates organisieren kann – Du kannst definitiv davon ausgehen, dass Dein neues Körpergefühl eine starke Wirkung auf andere haben wird. Mehr Info findest Du hier. Und wenn Du gerne unverbindlich wissen würdest, wo Deine Dating-Stärken liegen, was Dich als Single einzigartig macht, und in welchen körperlichen Bereichen Dir vielleicht noch etwas gut tun würde – dann nimm Dir doch zum Einstieg ein wenig Zeit für diesen Single-Stärken-Profiler, zu dem ich Dir persönlich ein erstes Feedback erstelle.“

Als Singlefrau alleine Weggehen? Teil 6

Im sechsten Teil ihrer Serie „Als Singlefrau alleine Weggehen?  Geht gar nicht, oder?“ begibt sich unsere Gastbloggerin Partricia ins Rilano No. 6 und Paradiso und damit ab in die Komfortzone:

Nach all den Generationen-Überbrückungserlebnissen während meines Alleine-Weggeh-Experimentes sehnte ich mich irgendwann doch danach, in meine Peergroup einzutauchen. Wer weiß, zwischen meinen Tanzeinsätzen vielleicht sogar jemanden zu treffen und ein wenig anzubandeln, so von Ü35-Angesicht zu Ü35-Angesicht. Es musste doch sicher mehr wie mich geben – Menschen in meinem Alter und in ähnlichen beruflichen/Lebens/Kind-Situationen, die sich nicht vom Ausgehen abhalten lassen wollten.

2015-01-17 20.25.17Nachdem ich mit den klassischen Ü30-Parties in München nicht so viel anfangen kann (mehr dazu in einem späteren Post) ging es an die Club-Recherche. Eine Freundin wies mich irgendwann darauf hin, dass in der Bar/Lounge des Rilano No. 6 am Lenbachplatz jeden 1. Donnerstag im Monat ein After-Work Event stattfindet. Mit DJ Munich. Das konnte nur gut werden. Voller Vorfreude auf das reifere Publikum betrat ich irgendwann gegen 22.00h den sehr lang gezogenen Raum, mit der ebenso langen Bar. Wie ungewohnt – zuvor keine finsteren Türsteher, freier Eintritt, und die freundlichste Garderobendame, die ich in München jemals erlebt habe. Allein für das nette Ambiente hatte es sich schon mal sehr gelohnt.

Die Bar war mäßig voll – und siehe da, ich war geschätzt die Jüngste. Einige schwoften bereits zu dem DJ-Munich-Mix auf der kleinen Tanzfläche am Ende des Raumes. Ich also gleich dazu. So gesittet ging es auf der Tanzfläche zu, dass ich schon fast Sorge hatte, mit meinen Tanzbewegungen zu viel Unruhe zu stiften. Nach etwa einer halben Stunde machte ich ein wenig Pause. Bei all dem schönen Ambiente: Zum Austoben musste ich definitiv noch woanders hin. Rilano No. 6 als perfektes Warm-up (für die anschließende Hiphop-Nacht im P1).

Laughing young women enjoying themselvesAn einem Samstagabend, ebenfalls im letzten Jahr, nahm ich mir das Paradiso vor. Ich hatte im Vorfeld schon viel gehört – dass es DER Club für die etwas reiferen Tanzhungrigen sein sollte. Und ein ziemlicher Baggerschuppen, was ja ganz gut zu meinen Anbandel-Erwägungen passte. Tatsächlich war schon kurz nach 22 Uhr mehr los als wahrscheinlich zur gleichen Zeit in allen anderen Münchner Clubs zusammen. Das habe ich definitiv über das Münchner Nachtleben gelernt: Je älter das Publikum, desto VIEL früher ist was los! Die Tanzfläche war zwar noch leer, aber ein wenig Einschwingen war wegen der unmittelbaren Nähe der Stehtische zur Tanzfläche ziemlich entspannt, und war schnell von zwei gutgelaunten Männern begleitet. Die Musik war gut tanzbar, und nach und nach füllte sich die Tanzfläche. Ich kam mit den netten Männern, die den Stehtisch, an den ich mich gestellt hatte, reserviert hatten, ins Gespräch.

Der Laden füllte sich langsam.

Und füllte sich mehr.

Und füllte sich noch mehr.

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Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder?

Im fünften Teil ihres „Als Singlefrau alleine Weggehen-Experiments“ testet unsere Gastbloggerin Patricia die Clubs Crux und YipYab und erklärt, warum es gut tut, die Älteste zu sein:

„Ok, es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich mittlerweile regelmäßig alleine weggehe und Freunde oder Bekannte manchmal lieber abwinken. Ich bekenne mich: Ich tanze am liebsten zu Hiphop – und, um das noch zu toppen, ist selbst Musikgeschmack-kittender Old-School gar nicht mehr mein Ding. Und die New-School-Varianten sind nun mal nicht jedermanns Sache – vor allem in der eher bildungsaffinen, ganzheitlich-orientierten Ü35-Gesellschaft, in der ich mich meist bewege, fast schon ignoriert.

GettyImages_104524006So kommt es, dass die wenigen Münchner Hiphop Clubs und Events mit einem extrem jungen Durchschnittsalter aufwarten. Dass viele der Jungs und Mädels vielleicht halb so alt sind wie ich, ist gar nicht so sehr übertrieben. Und natürlich sind alle verdammt cool in ihren Most-Popular-Cliquen unterwegs. Da kann man sich schon leicht ziemlich alt, allein und nicht ganz so cool vorkommen. Oder gar ziemlich fehl am Platze. Zum Glück ist mein Hiphop-Tanzdrang größer als die Angst vorm fehlplatziert Sein.

Irgendwann im Sommer letzten Jahres nahm ich mir das Crux als ersten reinen Hiphop-Club meines Alleine-Weggeh-Experimentes vor. Durch ein wenig Google-Recherche vor langen Schlangen gewarnt, betrat ich auch diesen Club sehr früh, kurz nach Türöffnung um 23 Uhr. Der massige Türsteher schaute mich etwas musternd an – so früh war er offenbar keine Leute gewohnt, die er nicht kannte, und alleine auftauchende Frauen wahrscheinlich schon gar nicht. Ich schaute zurück, grüßte und fragte nach Garderobe und der richtigen Tür (im selben Gebäude befindet sich auch die Spezlwirtschaft, in der man vor dem Crux-Besuch ordentlich essen und vorglühen kann).

DLaughing young women enjoying themselveser Club, wie zu dieser Zeit üblich, sehr leer. Ich stellte mich erst mal an die raumbreite Bar, bestellte mir einen Drink und beobachtete. Die Musik: total nach meinem Geschmack. Nach etwa einer halben Stunde wurde mir klar, dass ich auch hier wieder die Tanzfläche eröffnen würde müssen, wenn ich mich tatsächlich noch bewegen und zu einer einigermaßen noch annehmbaren Zeit wieder heim wollte. Mir wurde mal wieder – etwas mulmig. Als erste tanzen! In einem Hiphop-Club! Vor all den jungen Menschen! In meinem Kopfkino war ich von potentiellen B-Boys umgeben, die einfach nur noch eine Runde auf cool machten, bevor sie lässig, alle auf einmal, wie in einem Tanzfilm, auf die Tanzfläche stürzen, ihre Skills auspacken und mich ziemlich alt aussehen lassen würden.

In solchen Momenten erinnere ich mich gerne kurz daran, dass mein Leben irgendwann zu Ende sein wird – und ich dann, beim Rückblick auf dem Sterbebett, mit Sicherheit keinen Preis dafür bekomme, dass ich irgendwann in einem Club bei bester Musik nur rumgestanden habe, nur weil sonst noch niemand getanzt hat.

Ich stellte meinen Drink auf einem Stehtisch am Rande der Tanzfläche ab und legte los. DEFINITIV die bessere Alternative zum Stehen, und zu diesen Beats mehr als grandios. Zu meiner Verwunderung passierte mal wieder nichts, also kein Erdbeben, keine laut lachenden B-Boys, keine auf mich zeigenden Zeigefinger.

20131115_214311_crAm Stehtisch standen bald ein paar junge Mädels und als ich eine kurze Trinkpause einlegte, kamen wir ein wenig ins Gespräch. Später traf ich eine von ihnen auf dem Klo, wo wir uns sehr grob über die Musik unterhielten. Sie hätte gerne ein wenig mehr Old-School gehabt, ich war heilfroh, dass es keinen gab. Wahrscheinlich lagen unsere unterschiedlichen Präferenzen daran, dass ich in meinem Leben genug Old-School gehört hatte, während sie noch gar nicht auf der Welt war. Das Old-School-Vintage-Nachholbedürfnis der Millennials halt.

Auf jeden Fall fragte sie irgendwann vorsichtig, ob ich denn alleine da sei. Ich sagte ja und erklärte, dass ich niemand in meinem Bekanntenkreis kenne, der so viel Hiphop aushält. Meine Rechtfertigung hätte es gar nicht gebraucht – sie machte große Augen und fand es cool, dass man das einfach so alleine machen kann, das tanzen Gehen.

Versöhnt mit meinem Alter machte ich mich gegen halb zwei auf den Heimweg. Die Party war da in vollstem Gange –also genau der richtige Zeitpunkt zum Gehen. Zuvor war ich noch sehr nett mit zwei Männern, etwa Mitte Zwanzig, ins Gespräch gekommen – die mich noch dazu überreden wollten, mit ihnen ins 089 weiterzuziehen – weil es im Crux „so jung“ war. Ich widerstand der Versuchung, mich in ein etwa 5% älteres Club-Publikum zu stürzen und schwang mich wie geplant auf mein Fahrrad.

Irgendwann, während ich so durch die Nacht fuhr, fiel mir auf einmal auf, wie verdammt FROH ich über mein doppelt so hohes Alter war.

Denn wie entspannend ist bitte ein Clubbesuch, wenn man keinen Popularitäts-Wettbewerb gewinnen muss, nicht allen süßen Jungs gefallen, niemanden unter den Tisch trinken, nicht aus Angst, irgendwas zu verpassen, bis zum bitteren Ende bleiben muss. Wenn man stattdessen sogar noch Respekt dafür bekommt, dass man überhaupt auftaucht. Wenn man gar nicht mehr cool sein muss, um cool zu sein. Und wenn man ganz nebenbei noch was für die Generationenverständigung tut. Aber vor allem: Wenn man einfach nur eine super Zeit beim Tanzen hat – und sonst nichts.

 

P.S. Das YipYab, ein weiterer reiner Hiphop-Club, als Add-On zu dieser kleinen Crux-Story: Ich hatte mich für einen Samstagabend („Urban Hip Hop Styles“) im Sommer dieses Jahres entschieden, ebenfalls ab kurz nach 23 Uhr. Schöne Location, sehr alleine-weggehtauglich durch Bar an der Tanzfläche. Die Musik war die erste Stunde über nicht so meins (fragt mich bitte nicht welcher Hip Hop Style das war – ich bin schon froh, wenn ich Old- und New-School auseinanderhalten kann). Aber ab etwa kurz nach Mitternacht wurde es dann endlich sehr URBAN. Publikum war gefühlt dann sogar (alters-)gemischter als im Crux und das unaufgeregte Ambiente für einen Solobesuch absolut geeignet.

P.P.S. Gibt es unter euch weitere Hiphop-Fans, liebe Münchner Singles? Ich bin immer dankbar für Event-Hinweise aus der recht unscheinbaren Münchner Hip Hop Szene, würde mich bzgl. der Unscheinbarkeit ZU GERNE eines Besseren belehren lassen. Leave a comment, please!

Als Singlefrau alleine Weggehen Teil 4

GettyImages_104524006Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder? Im Teil 4 dieser Reihe geht es ums Weggehen im Atomic Cafe und EdMoses und darüber, das richtige Maß zu finden:
„Mein Alleine-Weggehen-Experiment konfrontierte mich mit einem interessanten Aspekt: Was es bedeutet, in Würde Single zu sein. „Früher“, zu Schul-, Studentenzeiten und noch viele Jahre später, hatte Weggehen und Nachtleben für mich oft etwas Maßloses – lange und spät feiern, viel trinken, oft abschleppen. Mit den unangenehmen Konsequenzen für den nächsten Tag: Ziemlich hinüber zu sein, körperlich und mental verkatert. Und genau das wollte ich nicht mehr. Also: den Spaß, das Tanzen, die Ausgelassenheit ja – die Konsequenzen: nein.

Die Frage war nur: Kann man das eine ohne das andere haben?
Die Lösung erwies sich als denkbar einfach: Kurz und früh feiern, wenig trinken, nicht abschleppen. Relativ zu Beginn meines Experimentes letztes Jahr schlug ich kurz nach Türöffnung gegen 23 Uhr im (leider nicht mehr existierenden) EdMoses auf. Der Laden war um diese Zeit noch gähnend leer – bis auf eine ausgelassene Junggesellenabschieds-Truppe. Ein Männerpulk und Anlass also, in die man unter normalen Umständen als Singlefrau vielleicht eher nicht geraten will. Mein Gefühl aber gab Entwarnung und so steuerte ich auf direktem Wege den flaschenbeladenen Männertisch an. Natürlich wurde ich willkommen geheißen, sofort in mehrfache parallele Gesprächsstränge verwickelt – und hatte im gleichen Zug einen dicken Longdrink in der Hand. Es war definitiv eine gute Entscheidung gewesen. Die Jungs waren supernett, die Stimmung dem Anlass gemäß ausgelassen und um Drink-Nachschub hätte ich mir die ganze Nacht keine Sorgen mehr machen müssen. Recht bald ging es auf die Tanzfläche, inklusive Paartanz zu feinsten Hiphop-Beats. Der Laden gefiel mir super, entspanntes Publikum, bunt gemischt.

20131115_214311_crÄhnlich freundlich fühlte ich mich im Atomic Cafe aufgenommen, an einem Abend irgendwann um die Weihnachtszeit letztes Jahr. Obwohl ich absolut kein Cocktail-Fan bin, konnte ich der Happy Hour und der beachtlichen Karte zumindest für einen Drink nicht widerstehen, und war sofort im Gespräch mit zwei sehr netten Münchner Heimaturlaubern. Mir war schon vorher klar, dass die dortige Musik (angekündigt als „Beat, Punk, Schwoof“) nicht so ganz mein Tanzgeschmack treffen würde, aber für ein wenig Plaudern in einem der entspanntesten und ältesten Münchener Clubs war der Abend perfekt. Zum Tanzen zog ich anschließend auf ein Stündchen noch weiter.

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Wenn’s einfach nicht läuft

Als Singlefrau in München alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder? Im dritten Teil unserer Serie war Gastbloggerin Patricia im BobBeaman und Club Milla unterwegs:

Mut und Einsatz werden immer belohnt, heißt es – und bisher war mein Alleine-Ausgehen-Experiment der beste Beweis dafür. Und so wurde ich mit der Zeit etwas entspannter. Zwar kostete es mich nach wie vor ein wenig Überwindung, mich alleine auf den Weg in einen Club zu machen und diesen dann auch zu betreten, aber gleichzeitig wuchs meine Gelassenheit und Zuversicht, mich am Ende doch irgendwie zurechtzufinden.
Bis ich in zwei Clubs einen kleinen Dämpfer erhielt:

iStock_000020924387_ExtraSmallDas BobBeaman betrat ich voller Vorfreude auf die bevorstehende Hiphop-Nacht (in München schließlich gar nicht so einfach zu finden). Das Publikum – wie erwartet jung, ghetto-cool, und natürlich im Cliquen-Pulk unterwegs. Das war es aber nicht, was zwischen Bob und mir von Anfang an nicht passte. Es hatte eher etwas mit der Location an sich zu tun. Denn es gibt tatsächlich so etwas wie einen optimalen Grundriss, der einen Club besonders alleine-weggeh-tauglich macht: Wenn die Tanzfläche z.B. direkt an der Bar ist, und mit ein wenig Abstand zu Sitz- und Steh-/Socializing-Bereichen – dann fällt der Übergang vom lässig an der Bar Stehen zum Tanzen leichter, auch wenn noch nichts auf der Tanzfläche los ist, ohne dass man sich gleich wie auf dem Präsentierteller fühlen muss. Im BobBeaman dagegen, wie in manch anderen, vor allem kleineren Clubs, ist die Tanzfläche vom Stehbereich eingerahmt, und die Bar noch dahinter; also nix mit unauffälligem Steh-Tanz-Übergang. Irgendwann überquerte ich die „lange“ Strecke von Bar, quer zum anderen Ende der Tanzfläche unterhalb des DJ-Pults, um dort meinen Drink abzustellen und mich zu positionieren. Als ich schließlich zu tanzen begann, fühlte ich mich in dieser Location merkwürdig exponiert und auf die Pelle gerückt. Alleine zieht hat es mich seit dem nicht mehr dorthin gezogen.

20131115_214311_crDie Club Milla Ticketbestätigungsmail bat mich, mein Ticket für den betreffenden Abend (ein Hiphop-Liveact) frühzeitig, gegen 21.00h, abzuholen. Das Wetter war mies, also wollte ich nach dem Ticketkauf nicht noch woanders hin und ging davon aus, dass ich vor Ort warten und tanzen könnte. Irgendwann nach Mitternacht verließ ich etwas entnervt den Club – und da hatte der eigentliche Liveact, für den ich ja gekommen war, noch gar nicht begonnen. Zuvor: Hatte ich in dem sich nur sehr langsam füllenden Club wenig getanzt (die Tanzfläche bekam von der Bühne ein wenig Ausleuchtung ab und wirkte daher wenig einladend zum in-der-Musik-Versinken, auch war die Musik vor den Liveacts nicht so meins), und einem mäßigen Supportact gelauscht. Das Nervenaufreibendste jedoch: Ein etwa 2-stündiges Gespräch mit einem sehr langweiligen Typen. Der hatte sich irgendwann neben mich gesetzt mich angesprochen, und ich kam aus der Nummer irgendwie nicht mehr raus. Warum ich insgesamt so lange ausgeharrt habe, weiß ich nicht – ich hatte wohl die Hoffnung, dass es nur besser werden konnte. Ich schließe nicht aus, das Milla irgendwann wieder zu besuchen – dann aber entweder zusammen mit spannenden Gesprächspartnern oder deutlich nach Mitternacht. Nichtsdestotrotz ist die Milla definitiv eine superschöne Location und eine feste Größe in der dünnen Münchner Live-Club-Landschaft.

Die Dämpfer saßen, und ich spürte leise Zweifel am Fortsetzen meines alleine-weggeh-Experimentes. Sollten Mut und Einsatz etwa doch nicht immer belohnt werden? Das couragierte Überwinden meiner Hemmschwellen sich etwa nicht wie selbstverständlich auszahlen? Es dauerte eine ganze Weile, bis ich meine Zweifel und Belohnungserwartungen enttarnte. Als arrogant geradezu: Hatte ich wirklich erwartet, dass ich in jedem Club ein Feuerwerk erleben würde? Sind Fehlversuche nicht sogar notwendige Teile eines Experimentes? Ist das Singleleben allgemein nicht sogar voll von ganz selbstverständlichen Fehlversuchen? Wie z.B. Dates, die sich als völlig uninteressant herausstellen; vielversprechende Gefühle, die nicht erwidert werden; Partyeinladungen, die sich als Pärchenabende entpuppen; Online-Profile, die der Realität nicht standhalten…..
Es wäre jedes Mal verdammt leicht, frustriert zu resignieren. Und doch bietet jeder Fehlversuch die Chance, etwas zu lernen statt aufzugeben. Sich selbst zu feiern, statt zu verbittern.
Denn dann kann man Versuch abhaken, mit einer guten Freundin über ihn lachen; und vor allem: sehr stolz darauf sein, dass man wieder etwas mutig probiert, sich gezeigt, vor allen getanzt und sich dem Leben gestellt hat….
Und vielleicht ist genau DAS die Belohnung für Mut und Einsatz.
Und wie sind eure Erfahrungen, liebe Münchner Singles? Geht ihr auch manchmal alleine los und wo fühlt ihr euch dann am wohlsten?

Der Blick hinter den Glamour

Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder doch? In dieser neuen Serie beleuchtet unsere Gastbloggerin Patricia dieses Thema, über das niemand wirklich spricht und viele Singlefrauen aus München brennen interessieren dürfte. Im zweiten Teil der Serie war Patricia im P1 unterwegs:

iStock_000015101435_LargeVor einiger Zeit beschrieb ich in Teil 1 dieser Weggeh-Serie, dass alleine Ausgehen eine Alternative zum Sofa sein kann, wenn einem nach Abtanzen zumute ist – aber die eigenen Freunde anderweitig verplant sind oder sich schlicht zu alt fühlen. Aber stimmt das auch für DEN Münchner Club, den Inbegriff der Münchner Schickeria – das legendäre P1?
Ich war zuvor noch nie im P1 und hatte daher gehörigen Respekt. Strenge Tür, abschätzig blickendes Barpersonal, gesalzene Getränkepreise, und Gäste, die ihre Nase eine Etage höher trugen. Schön und gut, wenn mein erstes Alleine-Weggeh-Experiment im Pacha und 089 geklappt hatte, dachte ich mir – aber in dem Club der Reichen und Schönen, mit all dem „Dazugehören“, „Sehen und Gesehen werden“, würde das allein Dasein bestimmt auffallen.
Es half nichts – meine Befürchtungen und Vorurteile konnten wieder nur durch die Realität auf die Probe gestellt werden. Und so ging’s gegen 23.00h erneut in die Nacht.
Es begann jedoch: GENAU wie ich es mir vorgestellt hatte.Schon von weitem erkannte ich massige, finster drein blickende Türsteher. Arrogant vor sich her parlierende Mädels in Kleidchen und Super-Highheels stiegen aus Taxis; ihre gelangweilt ausschauenden männlichen Begleiter im Schlepptau.
Ich näherte mich der Tür, die in voller Breite von einem der finster drein blickenden Türsteher verstellt war. Es war noch relativ früh, und er forderte mich auf kurz zu warten. Da mir bei seinem Anblick nichts anderes einfiel, begann ich spontan ein Gespräch über American Football. Meine Intuition wurde belohnt –sofort befand ich mich mit meiner neuen Bekanntschaft in einem hochinteressanten Dialog, der gerade so an den äußeren Grenzen meiner zugegebenermaßen beschränkten Kompetenz in dieser Sportart entlang schrammte. Das Reinkommen ins P1 ist für mich seitdem nie ein Problem gewesen. (Was wahrscheinlich weniger an meinem Footballwissen lag, sondern eher daran, dass selbst einem P1-Türsteher kaum ein guter Grund einfallen sollte, eine früh und allein auftauchende, ordentlich frisierte Frau wegzuschicken.)
Drinnen hatten es sich die Highheel-Mädels und ihre Trophäenmänner revierartig in ihren party-in-der-barLounges bequem gemacht. Und die Barfrau an der nächsten Bar muss ihren abschätzigen Blick geradezu trainiert haben. Ich wurde unsicher. Was wollte ich hier bloß? Warum verprasste ich gerade in etwa den Gegenwert meiner halbwöchigen Lebensmittelausgaben für einmal Reinkommen, Garderobe und einen Drink – und eine vom Dazugehören und bloß nicht Auffallen geprägten Stimmung?

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Als Singlefrau alleine Weggehen

Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder doch? In einer neuen Serie beleuchtet unsere Gastbloggerin Patricia dieses Thema, über das niemand wirklich spricht und viele Singlefrauen aus München brennen interessieren dürfte:

party-in-der-barEs ist ungefähr ein gutes Jahr her, als ich – Mitte Dreißig, Single, berufstätig, ein Kind – eine etwas niederschmetternde Feststellung machte: Das klappt irgendwie gar nicht mehr mit dem Weggehen. Es war wie verhext: All die coolen Münchner Clubs zum Ausgehen, so viele flirtbereite Singles wie in keiner anderen deutschen Stadt – und ich, eigentlich frei und ungebunden, saß Woche um Woche zu Hause, anstatt die Tanzflächen zu erobern.
Das Problem: Die Zeit war einfach nicht stehen geblieben in den letzten zehn Jahren. In diesen hatte sich mein Freundes- und Bekanntenkreis offenbar zweigeteilt. Das eine Lager: Ging kaum oder gar nicht mehr weg, weil die Kinder so früh wach wurden, die Zeit mit dem Partner knapp war, die Arbeit rief – und überhaupt sei man zu alt für Clubs und es ginge dort eh immer erst so spät los. Das andere Lager: Bestand aus den Kinderlosen mit dem unverwüstlichen Biorhythmus, die so feucht-fröhlich die Nacht durch feierten, als ob es keinen Morgen gäbe.
Laughing young women enjoying themselvesUnd ich war genau zwischen diesen zwei Welten. Und damit voll in der Klemme. Denn weder wollte ich mein Tanzbedürfnis begraben, noch wollte ich um Mitternacht erst los, die Nacht durchmachen und am nächsten Tag meinen Kater pflegen. Ich wollte spontan sein, warum nicht auch mal unter der Woche ausgehen, ohne mir die Kante zu geben.
Ich hatte nun die Wahl: Entweder verzweifeln und auf dem Sofa weiter jammern oder es auf eigene Faust probieren.
Und so begann mein Experiment: Wie gut kann man als Single-Frau, ganz alleine, in den einschlägigen Münchner Clubs weggehen? Und vor allem: früh, und nicht so lange, und nicht so exzessiv?
Ich machte eine Liste. Meine erste Station: Das juke&joy Afterwork im Pacha und 089 (immer donnerstags). Fand ich super, um meinen gesunden Mittelweg anzutesten; der frühe Beginn (Tür öffnet um 19.00h im Pacha, um 21.00h im 089) hatte ebenso frühes Schlafenszeit-Potential – ein Traum für meinen Schlaf-/Wachrhythmus.
Zufrieden mit meinem Plan kam mir jedoch am großen Tag selbst etwas in die Quere:
Ein Anfall eklatanter Schamgefühle.
Mein innerer Monolog klang in etwa so: „Alleine weggehen? Wie peinlich. Alle werden denken, dass ich keine Freunde habe und dass mit mir etwas nicht stimmt. Sie werden mich bemitleiden, komisch anstarren, lästern. Und ich werde blöd rumstehen, mich wahrscheinlich eh nicht trauen zu tanzen….“. Weiterlesen