Archiv der Kategorie: Leben in München

Die tz auf Singlesuche in München

Ihr wolltet euer Gesicht schon immer mal in der Zeitung sehen? Dann ist das euere Chance, denn die tz München sucht ganz kurzfristig Interviewpartner:

„Münchner Singles, aufgepasst! Die tz plant schon für das kommende Wochenende einen Artikel über allein lebende Münchner. Hintergrund. Eine neue Statistik der Stadt belegt, dass 30,5 Prozent aller Münchner in Single-Haushalten leben. Dabei sind mehr als die Hälfte (56%) aller Haushalte auch Singlehaushalte. Ein interessanter Punkt, den wir von der tz gerne näher beleuchten würden. Wir sind also auf der Suche nach Frauen und Männern jeder Altersstufe, die über ihr Leben als Single in München erzählen und sich auch fotografieren lassen möchten. Euer Ansprechpartner ist Johannes Heininger, erreichbar unter Johannes.Heininger@tz.de oder telefonisch unter 089/5306-445.“

Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder?

Im fünften Teil ihres „Als Singlefrau alleine Weggehen-Experiments“ testet unsere Gastbloggerin Patricia die Clubs Crux und YipYab und erklärt, warum es gut tut, die Älteste zu sein:

„Ok, es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich mittlerweile regelmäßig alleine weggehe und Freunde oder Bekannte manchmal lieber abwinken. Ich bekenne mich: Ich tanze am liebsten zu Hiphop – und, um das noch zu toppen, ist selbst Musikgeschmack-kittender Old-School gar nicht mehr mein Ding. Und die New-School-Varianten sind nun mal nicht jedermanns Sache – vor allem in der eher bildungsaffinen, ganzheitlich-orientierten Ü35-Gesellschaft, in der ich mich meist bewege, fast schon ignoriert.

GettyImages_104524006So kommt es, dass die wenigen Münchner Hiphop Clubs und Events mit einem extrem jungen Durchschnittsalter aufwarten. Dass viele der Jungs und Mädels vielleicht halb so alt sind wie ich, ist gar nicht so sehr übertrieben. Und natürlich sind alle verdammt cool in ihren Most-Popular-Cliquen unterwegs. Da kann man sich schon leicht ziemlich alt, allein und nicht ganz so cool vorkommen. Oder gar ziemlich fehl am Platze. Zum Glück ist mein Hiphop-Tanzdrang größer als die Angst vorm fehlplatziert Sein.

Irgendwann im Sommer letzten Jahres nahm ich mir das Crux als ersten reinen Hiphop-Club meines Alleine-Weggeh-Experimentes vor. Durch ein wenig Google-Recherche vor langen Schlangen gewarnt, betrat ich auch diesen Club sehr früh, kurz nach Türöffnung um 23 Uhr. Der massige Türsteher schaute mich etwas musternd an – so früh war er offenbar keine Leute gewohnt, die er nicht kannte, und alleine auftauchende Frauen wahrscheinlich schon gar nicht. Ich schaute zurück, grüßte und fragte nach Garderobe und der richtigen Tür (im selben Gebäude befindet sich auch die Spezlwirtschaft, in der man vor dem Crux-Besuch ordentlich essen und vorglühen kann).

DLaughing young women enjoying themselveser Club, wie zu dieser Zeit üblich, sehr leer. Ich stellte mich erst mal an die raumbreite Bar, bestellte mir einen Drink und beobachtete. Die Musik: total nach meinem Geschmack. Nach etwa einer halben Stunde wurde mir klar, dass ich auch hier wieder die Tanzfläche eröffnen würde müssen, wenn ich mich tatsächlich noch bewegen und zu einer einigermaßen noch annehmbaren Zeit wieder heim wollte. Mir wurde mal wieder – etwas mulmig. Als erste tanzen! In einem Hiphop-Club! Vor all den jungen Menschen! In meinem Kopfkino war ich von potentiellen B-Boys umgeben, die einfach nur noch eine Runde auf cool machten, bevor sie lässig, alle auf einmal, wie in einem Tanzfilm, auf die Tanzfläche stürzen, ihre Skills auspacken und mich ziemlich alt aussehen lassen würden.

In solchen Momenten erinnere ich mich gerne kurz daran, dass mein Leben irgendwann zu Ende sein wird – und ich dann, beim Rückblick auf dem Sterbebett, mit Sicherheit keinen Preis dafür bekomme, dass ich irgendwann in einem Club bei bester Musik nur rumgestanden habe, nur weil sonst noch niemand getanzt hat.

Ich stellte meinen Drink auf einem Stehtisch am Rande der Tanzfläche ab und legte los. DEFINITIV die bessere Alternative zum Stehen, und zu diesen Beats mehr als grandios. Zu meiner Verwunderung passierte mal wieder nichts, also kein Erdbeben, keine laut lachenden B-Boys, keine auf mich zeigenden Zeigefinger.

20131115_214311_crAm Stehtisch standen bald ein paar junge Mädels und als ich eine kurze Trinkpause einlegte, kamen wir ein wenig ins Gespräch. Später traf ich eine von ihnen auf dem Klo, wo wir uns sehr grob über die Musik unterhielten. Sie hätte gerne ein wenig mehr Old-School gehabt, ich war heilfroh, dass es keinen gab. Wahrscheinlich lagen unsere unterschiedlichen Präferenzen daran, dass ich in meinem Leben genug Old-School gehört hatte, während sie noch gar nicht auf der Welt war. Das Old-School-Vintage-Nachholbedürfnis der Millennials halt.

Auf jeden Fall fragte sie irgendwann vorsichtig, ob ich denn alleine da sei. Ich sagte ja und erklärte, dass ich niemand in meinem Bekanntenkreis kenne, der so viel Hiphop aushält. Meine Rechtfertigung hätte es gar nicht gebraucht – sie machte große Augen und fand es cool, dass man das einfach so alleine machen kann, das tanzen Gehen.

Versöhnt mit meinem Alter machte ich mich gegen halb zwei auf den Heimweg. Die Party war da in vollstem Gange –also genau der richtige Zeitpunkt zum Gehen. Zuvor war ich noch sehr nett mit zwei Männern, etwa Mitte Zwanzig, ins Gespräch gekommen – die mich noch dazu überreden wollten, mit ihnen ins 089 weiterzuziehen – weil es im Crux „so jung“ war. Ich widerstand der Versuchung, mich in ein etwa 5% älteres Club-Publikum zu stürzen und schwang mich wie geplant auf mein Fahrrad.

Irgendwann, während ich so durch die Nacht fuhr, fiel mir auf einmal auf, wie verdammt FROH ich über mein doppelt so hohes Alter war.

Denn wie entspannend ist bitte ein Clubbesuch, wenn man keinen Popularitäts-Wettbewerb gewinnen muss, nicht allen süßen Jungs gefallen, niemanden unter den Tisch trinken, nicht aus Angst, irgendwas zu verpassen, bis zum bitteren Ende bleiben muss. Wenn man stattdessen sogar noch Respekt dafür bekommt, dass man überhaupt auftaucht. Wenn man gar nicht mehr cool sein muss, um cool zu sein. Und wenn man ganz nebenbei noch was für die Generationenverständigung tut. Aber vor allem: Wenn man einfach nur eine super Zeit beim Tanzen hat – und sonst nichts.

 

P.S. Das YipYab, ein weiterer reiner Hiphop-Club, als Add-On zu dieser kleinen Crux-Story: Ich hatte mich für einen Samstagabend („Urban Hip Hop Styles“) im Sommer dieses Jahres entschieden, ebenfalls ab kurz nach 23 Uhr. Schöne Location, sehr alleine-weggehtauglich durch Bar an der Tanzfläche. Die Musik war die erste Stunde über nicht so meins (fragt mich bitte nicht welcher Hip Hop Style das war – ich bin schon froh, wenn ich Old- und New-School auseinanderhalten kann). Aber ab etwa kurz nach Mitternacht wurde es dann endlich sehr URBAN. Publikum war gefühlt dann sogar (alters-)gemischter als im Crux und das unaufgeregte Ambiente für einen Solobesuch absolut geeignet.

P.P.S. Gibt es unter euch weitere Hiphop-Fans, liebe Münchner Singles? Ich bin immer dankbar für Event-Hinweise aus der recht unscheinbaren Münchner Hip Hop Szene, würde mich bzgl. der Unscheinbarkeit ZU GERNE eines Besseren belehren lassen. Leave a comment, please!

Was aus der Planung eines Singles wurde

iStock_000012299773blogWie schon im letzten Jahr weigere ich mich auch jetzt beharrlich, beim „Gute Vorsätze fürs neue Jahr“ Liste schreiben mitzumachen. Ich habe mich für eine andere Vorgehensweise entschieden und werde nun schauen, was daraus geworden ist: Vor ziemlich genau 12 Monaten habe ich mir nach einem zugegebenermaßen in Liebesdingen echt bescheiden gelaufenem Jahr für 2014 ganz konkrete Sachen vorgenommen, die mich von meinem schrecklichen Liebeskummer ablenken sollten. Da diese Pläne hier im Blog online für jedermann sichtbar sind und nicht auf irgendeinem Zettel stehen, der beim Aufräumen irgendwann mal in Ablage P verschwindet, komme ich jetzt um das Nachprüfen gar nicht herum.

Ich muss dazu sagen, dass mein Sternzeichen Jungfrau ist, und diesen Menschen wird ja allgemein nachgesagt, sie würden gerne planen, was in meinen Fall zu 100% zutrifft. Doch wie sieht es mit der Umsetzung meiner konkreten Pläne aus? Ich will mich ja nicht selber loben, aber vieles auf meiner Liste habe ich tatsächlich gemacht, Snowboard fahren (2 mal), Karneval in Köln feiern (sorry, München, du bist meine Traumstadt, aber das können die Kölner einfach besser), Ostern mit der Familie und Wandern gehen. Was ich nicht geschafft habe, sind der Urlaub im März und der Ausflug nach Wien, aber das kommt jetzt halt einfach auf meine Jahresplanungsliste 2015. Zum Baden im See hat es leider nicht gereicht, das schiebe ich jetzt mal auf das madige Wetter im August, aber für ein paar mal Biergarten allemal und dafür wurden wir ja dann mit einem tollen Wiesnwetter entschädigt, was ich auch gut ausgenutzt habe. Die Radtour muss ich mir für das neue Jahr nochmal vornehmen, dafür war ich fleißig auf dem Weihnachtsmarkt, gilt auch, oder?

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Wo ist sie?

Kessel_GbR_Pressebilder_FZB_2007_ (13)Wir sind kurz vor dem dritten Advent und ich habe es immerhin schon auf vier Münchner Weihnachtsmärkte geschafft, Marienplatz, Kripperlmarkt, Residenz und Tollwood, da war ich sogar schon zweimal. Nun sollte ein weiteres Highlight im vorweihnachtlichen Münchner Glücklichtrinken folgen, die Feuerzangenbowle am Isartor.

Diese Riesenschüssel voll mit heißem Hochprozentigen ist nicht nur wegen der tollen Kulisse des rundum angestrahlten Isartors beliebt, sondern auch wegen der angenehmen Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Die Lage und die entspannte Atmosphäre machen diesen besonderen Weihnachtsmarkt auch ideal für ein erstes Date. Also nichts wie hin zum Isartor, doch dann folgte der Schreckt, das Isartor verweist und verlassen und von Feuerzangenbowle und Heinz Rühmann weit und breit keine Spur!
Eine Suche bei Freund Google bringt Aufklärung; in diesem Jahr kann die Feuerzangenbowle am Isartor wegen einer Sonderausstellung nicht stattfinden. Doch bereits für 2015 ist sie wieder fest eingeplant. Nun, dann müssen wir die Durststrecke bis dahin überbrücken, fragt sich nur wo? Bin gespannt auf eure Vorschläge, schreibt mir!

Wenn’s einfach nicht läuft

Als Singlefrau in München alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder? Im dritten Teil unserer Serie war Gastbloggerin Patricia im BobBeaman und Club Milla unterwegs:

Mut und Einsatz werden immer belohnt, heißt es – und bisher war mein Alleine-Ausgehen-Experiment der beste Beweis dafür. Und so wurde ich mit der Zeit etwas entspannter. Zwar kostete es mich nach wie vor ein wenig Überwindung, mich alleine auf den Weg in einen Club zu machen und diesen dann auch zu betreten, aber gleichzeitig wuchs meine Gelassenheit und Zuversicht, mich am Ende doch irgendwie zurechtzufinden.
Bis ich in zwei Clubs einen kleinen Dämpfer erhielt:

iStock_000020924387_ExtraSmallDas BobBeaman betrat ich voller Vorfreude auf die bevorstehende Hiphop-Nacht (in München schließlich gar nicht so einfach zu finden). Das Publikum – wie erwartet jung, ghetto-cool, und natürlich im Cliquen-Pulk unterwegs. Das war es aber nicht, was zwischen Bob und mir von Anfang an nicht passte. Es hatte eher etwas mit der Location an sich zu tun. Denn es gibt tatsächlich so etwas wie einen optimalen Grundriss, der einen Club besonders alleine-weggeh-tauglich macht: Wenn die Tanzfläche z.B. direkt an der Bar ist, und mit ein wenig Abstand zu Sitz- und Steh-/Socializing-Bereichen – dann fällt der Übergang vom lässig an der Bar Stehen zum Tanzen leichter, auch wenn noch nichts auf der Tanzfläche los ist, ohne dass man sich gleich wie auf dem Präsentierteller fühlen muss. Im BobBeaman dagegen, wie in manch anderen, vor allem kleineren Clubs, ist die Tanzfläche vom Stehbereich eingerahmt, und die Bar noch dahinter; also nix mit unauffälligem Steh-Tanz-Übergang. Irgendwann überquerte ich die „lange“ Strecke von Bar, quer zum anderen Ende der Tanzfläche unterhalb des DJ-Pults, um dort meinen Drink abzustellen und mich zu positionieren. Als ich schließlich zu tanzen begann, fühlte ich mich in dieser Location merkwürdig exponiert und auf die Pelle gerückt. Alleine zieht hat es mich seit dem nicht mehr dorthin gezogen.

20131115_214311_crDie Club Milla Ticketbestätigungsmail bat mich, mein Ticket für den betreffenden Abend (ein Hiphop-Liveact) frühzeitig, gegen 21.00h, abzuholen. Das Wetter war mies, also wollte ich nach dem Ticketkauf nicht noch woanders hin und ging davon aus, dass ich vor Ort warten und tanzen könnte. Irgendwann nach Mitternacht verließ ich etwas entnervt den Club – und da hatte der eigentliche Liveact, für den ich ja gekommen war, noch gar nicht begonnen. Zuvor: Hatte ich in dem sich nur sehr langsam füllenden Club wenig getanzt (die Tanzfläche bekam von der Bühne ein wenig Ausleuchtung ab und wirkte daher wenig einladend zum in-der-Musik-Versinken, auch war die Musik vor den Liveacts nicht so meins), und einem mäßigen Supportact gelauscht. Das Nervenaufreibendste jedoch: Ein etwa 2-stündiges Gespräch mit einem sehr langweiligen Typen. Der hatte sich irgendwann neben mich gesetzt mich angesprochen, und ich kam aus der Nummer irgendwie nicht mehr raus. Warum ich insgesamt so lange ausgeharrt habe, weiß ich nicht – ich hatte wohl die Hoffnung, dass es nur besser werden konnte. Ich schließe nicht aus, das Milla irgendwann wieder zu besuchen – dann aber entweder zusammen mit spannenden Gesprächspartnern oder deutlich nach Mitternacht. Nichtsdestotrotz ist die Milla definitiv eine superschöne Location und eine feste Größe in der dünnen Münchner Live-Club-Landschaft.

Die Dämpfer saßen, und ich spürte leise Zweifel am Fortsetzen meines alleine-weggeh-Experimentes. Sollten Mut und Einsatz etwa doch nicht immer belohnt werden? Das couragierte Überwinden meiner Hemmschwellen sich etwa nicht wie selbstverständlich auszahlen? Es dauerte eine ganze Weile, bis ich meine Zweifel und Belohnungserwartungen enttarnte. Als arrogant geradezu: Hatte ich wirklich erwartet, dass ich in jedem Club ein Feuerwerk erleben würde? Sind Fehlversuche nicht sogar notwendige Teile eines Experimentes? Ist das Singleleben allgemein nicht sogar voll von ganz selbstverständlichen Fehlversuchen? Wie z.B. Dates, die sich als völlig uninteressant herausstellen; vielversprechende Gefühle, die nicht erwidert werden; Partyeinladungen, die sich als Pärchenabende entpuppen; Online-Profile, die der Realität nicht standhalten…..
Es wäre jedes Mal verdammt leicht, frustriert zu resignieren. Und doch bietet jeder Fehlversuch die Chance, etwas zu lernen statt aufzugeben. Sich selbst zu feiern, statt zu verbittern.
Denn dann kann man Versuch abhaken, mit einer guten Freundin über ihn lachen; und vor allem: sehr stolz darauf sein, dass man wieder etwas mutig probiert, sich gezeigt, vor allen getanzt und sich dem Leben gestellt hat….
Und vielleicht ist genau DAS die Belohnung für Mut und Einsatz.
Und wie sind eure Erfahrungen, liebe Münchner Singles? Geht ihr auch manchmal alleine los und wo fühlt ihr euch dann am wohlsten?

Als Singlefrau alleine Weggehen

Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder doch? In einer neuen Serie beleuchtet unsere Gastbloggerin Patricia dieses Thema, über das niemand wirklich spricht und viele Singlefrauen aus München brennen interessieren dürfte:

party-in-der-barEs ist ungefähr ein gutes Jahr her, als ich – Mitte Dreißig, Single, berufstätig, ein Kind – eine etwas niederschmetternde Feststellung machte: Das klappt irgendwie gar nicht mehr mit dem Weggehen. Es war wie verhext: All die coolen Münchner Clubs zum Ausgehen, so viele flirtbereite Singles wie in keiner anderen deutschen Stadt – und ich, eigentlich frei und ungebunden, saß Woche um Woche zu Hause, anstatt die Tanzflächen zu erobern.
Das Problem: Die Zeit war einfach nicht stehen geblieben in den letzten zehn Jahren. In diesen hatte sich mein Freundes- und Bekanntenkreis offenbar zweigeteilt. Das eine Lager: Ging kaum oder gar nicht mehr weg, weil die Kinder so früh wach wurden, die Zeit mit dem Partner knapp war, die Arbeit rief – und überhaupt sei man zu alt für Clubs und es ginge dort eh immer erst so spät los. Das andere Lager: Bestand aus den Kinderlosen mit dem unverwüstlichen Biorhythmus, die so feucht-fröhlich die Nacht durch feierten, als ob es keinen Morgen gäbe.
Laughing young women enjoying themselvesUnd ich war genau zwischen diesen zwei Welten. Und damit voll in der Klemme. Denn weder wollte ich mein Tanzbedürfnis begraben, noch wollte ich um Mitternacht erst los, die Nacht durchmachen und am nächsten Tag meinen Kater pflegen. Ich wollte spontan sein, warum nicht auch mal unter der Woche ausgehen, ohne mir die Kante zu geben.
Ich hatte nun die Wahl: Entweder verzweifeln und auf dem Sofa weiter jammern oder es auf eigene Faust probieren.
Und so begann mein Experiment: Wie gut kann man als Single-Frau, ganz alleine, in den einschlägigen Münchner Clubs weggehen? Und vor allem: früh, und nicht so lange, und nicht so exzessiv?
Ich machte eine Liste. Meine erste Station: Das juke&joy Afterwork im Pacha und 089 (immer donnerstags). Fand ich super, um meinen gesunden Mittelweg anzutesten; der frühe Beginn (Tür öffnet um 19.00h im Pacha, um 21.00h im 089) hatte ebenso frühes Schlafenszeit-Potential – ein Traum für meinen Schlaf-/Wachrhythmus.
Zufrieden mit meinem Plan kam mir jedoch am großen Tag selbst etwas in die Quere:
Ein Anfall eklatanter Schamgefühle.
Mein innerer Monolog klang in etwa so: „Alleine weggehen? Wie peinlich. Alle werden denken, dass ich keine Freunde habe und dass mit mir etwas nicht stimmt. Sie werden mich bemitleiden, komisch anstarren, lästern. Und ich werde blöd rumstehen, mich wahrscheinlich eh nicht trauen zu tanzen….“. Weiterlesen

Zum Verlieben schön

Kocherlball 025Heute ist der Blick aus Münchens Fenstern ja eher trüb, dafür war das vergangene Wochenende umso schöner. Das perfekte Wetter für Biergarten, Straßenfeste, Open Air Kino, Freibad, Kocherlball oder Grillen an der Isar, einfach  zum Verlieben schön.

Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Flirtlaune der Münchner Singles und die Biergärten sind die Kontaktbörse Nummer 1 in München. Zum Glück ist das nächste Sommerhoch bereits im Anmarsch, ihr müsst also nicht mehr lange durchhalten. Bis dahin haben wir hier ein paar Impressionen vom letzten Wochenende für euch.

Am Wochenende in München

Es ist fast zu schön um wahr zu sein, doch ab morgen steht für viele von uns das nächste lange Wochenende vor der Tür. Das solltet ihr unbedingt ausnutzen, denn das wars dann erst mal für eine Weile mit den Feiertagen. Wie immer ist das Angebot an Events in München gigantisch – Fußball schauen, ausgehen, Kultur genießen und vieles mehr. Bei Sonnenschein lockt ja auch immer wieder das Münchner Umland. Den richtigen Partner für die Freizeitgestaltung findet ihr natürlich bei uns.

Zum Public Viewing gehen, in die Berge fahren, gemütlich durch die Stadt bummeln oder einfach nur Freunde treffen und ganz gechillt in einem der vielen Münchner Biergärten sitzen und Leute angucken – für was auch immer ihr euch entscheidet, wir wünschen euch ein wundervoll entspanntes Wochenende in München! Falls ihr euch noch neu in München seid oder euch noch nicht entschieden habt, lasst euch einfach mal inspirieren:

 

Deshalb lieben wir München

Es gibt viele Gründe, München zu lieben! Biergärten und die Wiesn, die Nähe zu den Bergen, viel Kultur, schöne Menschen, eine hohe Lebensqualität und nicht zuletzt die vielen Münchner Singles, die jetzt im Frühling wieder besonders aktiv sind. Orte zum Flirten und Kennenlernen gibt es unzählige und wir berichten ja auch hier im Blog immer mal wieder über Locations, Partys oder Bars zum Leute treffen. Dieses Mal sind wir aber einfach durch die Stadt gelaufen und haben ein paar Impressionen eingefangen. Unser Fazit: Der Frühling kann kommen, wir sind bereit!

Ja ist denn schon Frühling in München?

Für uns Singles könnte die aktuellen Wetterlage nicht besser sein, schließlich wird der Frühling stets als die beste Jahreszeit zum Ausgehen und Flirten in München genannt. Und obwohl wir uns rein meteorologisch gesehen im tiefsten Winter befinden müssten, zwitschern draußen bereits die Vögel in den Bäumen, der Busch vor meinem Balkon hat Knospen bekommen und für das Ende der Woche sind mehr als 10 Grad (plus) vorausgesagt.

Also alles paletti? Ganz ehrlich? So ein kleines bisschen Winter wäre schon toll. Nicht nur weil dann Glühwein und Co. einfach besser schmecken, sondern auch damit der Wintersport nicht zu kurz kommt. Das ist übrigens auch eine ziemlich coole Möglichkeit, andere Singles kennenzulernen, hier nur ein Beispiel aus unserem Eventkalender. Wer wissen will, wie richtiger Winter geht, muss in eines unserer südlichen Nachbarländer fahren, hier ein paar Impressionen, für euch und für den Winter: