Flirtzeit statt Fastenzeit

Fastenzeit in München

Spätestens seit Aschermittwoch ist das Thema wieder in aller Munde: Fastenzeit und „Sieben Wochen ohne“ liegen im Trend. Ob und auf was Mann oder Frau  in diesen sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostersonntag verzichtet, bleibt jedem selbst überlassen, besonders häufig sind der Verzicht auf Alkohol, Zigaretten, Schokolade, Flirten oder gar Sex. Der ursprünglich religiöse Brauch dient heute zunehmend der Selbstfindung oder ganz banal zum Abnehmen. Ganz schlecht finde ich den Grundgedanken ja nicht, einmal bewusst auf Dinge zu verzichten, die einem lieb (und teuer) sind; bleibt die Frage nach der Umsetzbarkeit. Ich kenne durchaus Menschen, die das Verzichten auf bestimmte Sachen in der Fastenzeit mit einer eisernen Disziplin durchziehen. Da sag ich nur „Hut ab“, aber für mich wäre das nur schwer durchsetzbar.

Ich kann mich eher mit dem Gedanken anfreunden, die Fastenzeit bewusst dazu zu nutzen, aktiv Dinge anzupacken, die schon lange auf der to-do Liste stehen. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt die längst überfällige Steuererklärung (obwohl es ja mittlerweile auch höchste Eisenbahn dafür ist). Ich denke da eher an kleine Auszeiten, die ich mir in dieser Zeit ganz bewusst gönne. Wenn das Budget auch eine große Auszeit in den Tropen hergibt, umso besser. Aber auch die kleinen Ding wie ein Abend in der Sauna, ein Tag auf der Piste oder ein Abend mit guten Freunden sind Balsam für die Seele, mit dem wir das lange Warten auf den Frühling besser überbrücken können.

Du bist noch auf der Suche nach dem passenden Partner und willst Dich in diesem Jahr endlich so richtig verlieben? Dann ist jetzt genau die richtige Zeit, Dein Profil frühlingsfit zu machen, denn der Frühling ist die Flirtzeit schlechthin, und so lange dauert es nicht, bis die sieben Wochen Fastenzeit um sind.

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