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Tolle Oster-Events in München

Zwei verliebte Osterhasen

© Pexels/pixabay.com

Ostern kommt mit großen Sprüngen immer näher und viele haben – dank der beiden Feiertage – vier Tage am Stück frei. Diese kostbare freie Zeit will gut genutzt sein!

Wenn ihr nicht wegfahrt und noch nicht wisst, wohin mit euch und eurer Zeit, dann habe ich hier einige schöne Events für euch herausgesucht:

Karfreitag, 30.3.2018

  • MTB Tour(en) im Eggental oder am Lago di Garda
  • Ostereier suchen in Bad Füssing
  • 4 Tages-Tour für Bootsbesitzer auf dem Regen
  • Karwendelloipe, eine Langlauftour der Extraklasse
  • Kino „Maria Magdalena“
  • Spieleabend
  • Squash und Federball
  • (Fisch-) Essen gehen

Samstag, 31.3.2018

  • Oster-Special Wildkogel
  • Strick-Frühstück
  • MTB-Runde im Raum STA
  • Ostersegeln in Griechenland inkl. griechischem Osterfest
  • Indisch Essen gehen
  • Ice Blue Orchestra
  • Abtanzen mit Rockmusik

Ostersonntag, 1.4.2018

  • Ammersee-Überquerung
  • Radtour nach Salzburg mit Bio-Osteressen in Tading
  • Wanderung auf die Taubenseehütte
  • Kampenwandtour zur Steinlingalm
  • Motorrad-Saisonstart nach Fischbachau
  • Osterfrühstück in Fürstenfeldbruck
  • Boule spielen im Hofgarten
  • Gemütlicher Osterschmaus in Oberhaching mit Kindern
  • Bowling in Brunntal
  • Party in der Isarpost
  • Osterhasen-Party U50
  • Isar-FLUX Festival

Ostermontag, 2.4.2018

  • Intuitives Bogenschiessen in Stockdorf Grubmühl

Ihr seht, bei uns muss niemand daheim auf der Couch bleiben oder alleine losziehen! Schaut einfach mal in unseren Eventkalender und sichert euch gleich noch einen Platz! Oder ihr startet euer eigenes Event, ganz nach eurem Geschmack und euren Vorlieben – wie das funktioniert, zeigen wir euch hier.

Und wer weiß, vielleicht versteckt sich unter den Oster-Bekanntschaften und neuen Freunden auch die große Liebe…Wir drücken die Daumen und wünschen euch ganz viel Spaß beim Verabreden und natürlich FROHE OSTERN!

 

Ausgehtipp München: Die lange Nacht der Musik

14-35 InnenstadtJedes Jahr lockt die lange Nacht der Musik tausende Musikfans in die Münchner Kneipen, Bars, Restaurants, Konzertsäle, Museen und sogar Kirchen. Am 30. April ist es wieder soweit und es wird überall Musik gespielt, und zwar an über 100 Spielstädten in der Innenstadt. Da dürfen Münchens Singles natürlich nicht fehlen, denn dieser Abend bieten wunderbar viele Möglichkeiten, neue Leute kennen zu lernen, Freundschaften zu knüpfen, zu flirten und sich zu verlieben. Wer nicht alleine losziehen möchte, kann sich einfach im Eventkalender die passende Truppe Münchner Singles aussuchen, zum Event anmelden und gemeinsam die lange Nacht der Musik erleben.

Von Haus zu Haus kommt man mit dem Shuttlebus, denn die Spielstätten sind miteinander vernetzt und werden im 10-Minuten-Takt angefahren. Das Kombiticket kostet 15 € und gilt als Eintrittskarte für alle beteiligten Häuser sowie als Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG. Eine fest vorgegebene Route gibt es nicht – jeder kann sich hier seinen eigenen Konzertplan zusammenstellen, oder sich einfach treiben lassen.

Als Singlefrau alleine Weggehen? Teil 6

Im sechsten Teil ihrer Serie „Als Singlefrau alleine Weggehen?  Geht gar nicht, oder?“ begibt sich unsere Gastbloggerin Partricia ins Rilano No. 6 und Paradiso und damit ab in die Komfortzone:

Nach all den Generationen-Überbrückungserlebnissen während meines Alleine-Weggeh-Experimentes sehnte ich mich irgendwann doch danach, in meine Peergroup einzutauchen. Wer weiß, zwischen meinen Tanzeinsätzen vielleicht sogar jemanden zu treffen und ein wenig anzubandeln, so von Ü35-Angesicht zu Ü35-Angesicht. Es musste doch sicher mehr wie mich geben – Menschen in meinem Alter und in ähnlichen beruflichen/Lebens/Kind-Situationen, die sich nicht vom Ausgehen abhalten lassen wollten.

2015-01-17 20.25.17Nachdem ich mit den klassischen Ü30-Parties in München nicht so viel anfangen kann (mehr dazu in einem späteren Post) ging es an die Club-Recherche. Eine Freundin wies mich irgendwann darauf hin, dass in der Bar/Lounge des Rilano No. 6 am Lenbachplatz jeden 1. Donnerstag im Monat ein After-Work Event stattfindet. Mit DJ Munich. Das konnte nur gut werden. Voller Vorfreude auf das reifere Publikum betrat ich irgendwann gegen 22.00h den sehr lang gezogenen Raum, mit der ebenso langen Bar. Wie ungewohnt – zuvor keine finsteren Türsteher, freier Eintritt, und die freundlichste Garderobendame, die ich in München jemals erlebt habe. Allein für das nette Ambiente hatte es sich schon mal sehr gelohnt.

Die Bar war mäßig voll – und siehe da, ich war geschätzt die Jüngste. Einige schwoften bereits zu dem DJ-Munich-Mix auf der kleinen Tanzfläche am Ende des Raumes. Ich also gleich dazu. So gesittet ging es auf der Tanzfläche zu, dass ich schon fast Sorge hatte, mit meinen Tanzbewegungen zu viel Unruhe zu stiften. Nach etwa einer halben Stunde machte ich ein wenig Pause. Bei all dem schönen Ambiente: Zum Austoben musste ich definitiv noch woanders hin. Rilano No. 6 als perfektes Warm-up (für die anschließende Hiphop-Nacht im P1).

Laughing young women enjoying themselvesAn einem Samstagabend, ebenfalls im letzten Jahr, nahm ich mir das Paradiso vor. Ich hatte im Vorfeld schon viel gehört – dass es DER Club für die etwas reiferen Tanzhungrigen sein sollte. Und ein ziemlicher Baggerschuppen, was ja ganz gut zu meinen Anbandel-Erwägungen passte. Tatsächlich war schon kurz nach 22 Uhr mehr los als wahrscheinlich zur gleichen Zeit in allen anderen Münchner Clubs zusammen. Das habe ich definitiv über das Münchner Nachtleben gelernt: Je älter das Publikum, desto VIEL früher ist was los! Die Tanzfläche war zwar noch leer, aber ein wenig Einschwingen war wegen der unmittelbaren Nähe der Stehtische zur Tanzfläche ziemlich entspannt, und war schnell von zwei gutgelaunten Männern begleitet. Die Musik war gut tanzbar, und nach und nach füllte sich die Tanzfläche. Ich kam mit den netten Männern, die den Stehtisch, an den ich mich gestellt hatte, reserviert hatten, ins Gespräch.

Der Laden füllte sich langsam.

Und füllte sich mehr.

Und füllte sich noch mehr.

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Als Singlefrau alleine Weggehen Teil 4

GettyImages_104524006Als Singlefrau alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder? Im Teil 4 dieser Reihe geht es ums Weggehen im Atomic Cafe und EdMoses und darüber, das richtige Maß zu finden:
„Mein Alleine-Weggehen-Experiment konfrontierte mich mit einem interessanten Aspekt: Was es bedeutet, in Würde Single zu sein. „Früher“, zu Schul-, Studentenzeiten und noch viele Jahre später, hatte Weggehen und Nachtleben für mich oft etwas Maßloses – lange und spät feiern, viel trinken, oft abschleppen. Mit den unangenehmen Konsequenzen für den nächsten Tag: Ziemlich hinüber zu sein, körperlich und mental verkatert. Und genau das wollte ich nicht mehr. Also: den Spaß, das Tanzen, die Ausgelassenheit ja – die Konsequenzen: nein.

Die Frage war nur: Kann man das eine ohne das andere haben?
Die Lösung erwies sich als denkbar einfach: Kurz und früh feiern, wenig trinken, nicht abschleppen. Relativ zu Beginn meines Experimentes letztes Jahr schlug ich kurz nach Türöffnung gegen 23 Uhr im (leider nicht mehr existierenden) EdMoses auf. Der Laden war um diese Zeit noch gähnend leer – bis auf eine ausgelassene Junggesellenabschieds-Truppe. Ein Männerpulk und Anlass also, in die man unter normalen Umständen als Singlefrau vielleicht eher nicht geraten will. Mein Gefühl aber gab Entwarnung und so steuerte ich auf direktem Wege den flaschenbeladenen Männertisch an. Natürlich wurde ich willkommen geheißen, sofort in mehrfache parallele Gesprächsstränge verwickelt – und hatte im gleichen Zug einen dicken Longdrink in der Hand. Es war definitiv eine gute Entscheidung gewesen. Die Jungs waren supernett, die Stimmung dem Anlass gemäß ausgelassen und um Drink-Nachschub hätte ich mir die ganze Nacht keine Sorgen mehr machen müssen. Recht bald ging es auf die Tanzfläche, inklusive Paartanz zu feinsten Hiphop-Beats. Der Laden gefiel mir super, entspanntes Publikum, bunt gemischt.

20131115_214311_crÄhnlich freundlich fühlte ich mich im Atomic Cafe aufgenommen, an einem Abend irgendwann um die Weihnachtszeit letztes Jahr. Obwohl ich absolut kein Cocktail-Fan bin, konnte ich der Happy Hour und der beachtlichen Karte zumindest für einen Drink nicht widerstehen, und war sofort im Gespräch mit zwei sehr netten Münchner Heimaturlaubern. Mir war schon vorher klar, dass die dortige Musik (angekündigt als „Beat, Punk, Schwoof“) nicht so ganz mein Tanzgeschmack treffen würde, aber für ein wenig Plaudern in einem der entspanntesten und ältesten Münchener Clubs war der Abend perfekt. Zum Tanzen zog ich anschließend auf ein Stündchen noch weiter.

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Wenn’s einfach nicht läuft

Als Singlefrau in München alleine Weggehen? Geht gar nicht. Oder? Im dritten Teil unserer Serie war Gastbloggerin Patricia im BobBeaman und Club Milla unterwegs:

Mut und Einsatz werden immer belohnt, heißt es – und bisher war mein Alleine-Ausgehen-Experiment der beste Beweis dafür. Und so wurde ich mit der Zeit etwas entspannter. Zwar kostete es mich nach wie vor ein wenig Überwindung, mich alleine auf den Weg in einen Club zu machen und diesen dann auch zu betreten, aber gleichzeitig wuchs meine Gelassenheit und Zuversicht, mich am Ende doch irgendwie zurechtzufinden.
Bis ich in zwei Clubs einen kleinen Dämpfer erhielt:

iStock_000020924387_ExtraSmallDas BobBeaman betrat ich voller Vorfreude auf die bevorstehende Hiphop-Nacht (in München schließlich gar nicht so einfach zu finden). Das Publikum – wie erwartet jung, ghetto-cool, und natürlich im Cliquen-Pulk unterwegs. Das war es aber nicht, was zwischen Bob und mir von Anfang an nicht passte. Es hatte eher etwas mit der Location an sich zu tun. Denn es gibt tatsächlich so etwas wie einen optimalen Grundriss, der einen Club besonders alleine-weggeh-tauglich macht: Wenn die Tanzfläche z.B. direkt an der Bar ist, und mit ein wenig Abstand zu Sitz- und Steh-/Socializing-Bereichen – dann fällt der Übergang vom lässig an der Bar Stehen zum Tanzen leichter, auch wenn noch nichts auf der Tanzfläche los ist, ohne dass man sich gleich wie auf dem Präsentierteller fühlen muss. Im BobBeaman dagegen, wie in manch anderen, vor allem kleineren Clubs, ist die Tanzfläche vom Stehbereich eingerahmt, und die Bar noch dahinter; also nix mit unauffälligem Steh-Tanz-Übergang. Irgendwann überquerte ich die „lange“ Strecke von Bar, quer zum anderen Ende der Tanzfläche unterhalb des DJ-Pults, um dort meinen Drink abzustellen und mich zu positionieren. Als ich schließlich zu tanzen begann, fühlte ich mich in dieser Location merkwürdig exponiert und auf die Pelle gerückt. Alleine zieht hat es mich seit dem nicht mehr dorthin gezogen.

20131115_214311_crDie Club Milla Ticketbestätigungsmail bat mich, mein Ticket für den betreffenden Abend (ein Hiphop-Liveact) frühzeitig, gegen 21.00h, abzuholen. Das Wetter war mies, also wollte ich nach dem Ticketkauf nicht noch woanders hin und ging davon aus, dass ich vor Ort warten und tanzen könnte. Irgendwann nach Mitternacht verließ ich etwas entnervt den Club – und da hatte der eigentliche Liveact, für den ich ja gekommen war, noch gar nicht begonnen. Zuvor: Hatte ich in dem sich nur sehr langsam füllenden Club wenig getanzt (die Tanzfläche bekam von der Bühne ein wenig Ausleuchtung ab und wirkte daher wenig einladend zum in-der-Musik-Versinken, auch war die Musik vor den Liveacts nicht so meins), und einem mäßigen Supportact gelauscht. Das Nervenaufreibendste jedoch: Ein etwa 2-stündiges Gespräch mit einem sehr langweiligen Typen. Der hatte sich irgendwann neben mich gesetzt mich angesprochen, und ich kam aus der Nummer irgendwie nicht mehr raus. Warum ich insgesamt so lange ausgeharrt habe, weiß ich nicht – ich hatte wohl die Hoffnung, dass es nur besser werden konnte. Ich schließe nicht aus, das Milla irgendwann wieder zu besuchen – dann aber entweder zusammen mit spannenden Gesprächspartnern oder deutlich nach Mitternacht. Nichtsdestotrotz ist die Milla definitiv eine superschöne Location und eine feste Größe in der dünnen Münchner Live-Club-Landschaft.

Die Dämpfer saßen, und ich spürte leise Zweifel am Fortsetzen meines alleine-weggeh-Experimentes. Sollten Mut und Einsatz etwa doch nicht immer belohnt werden? Das couragierte Überwinden meiner Hemmschwellen sich etwa nicht wie selbstverständlich auszahlen? Es dauerte eine ganze Weile, bis ich meine Zweifel und Belohnungserwartungen enttarnte. Als arrogant geradezu: Hatte ich wirklich erwartet, dass ich in jedem Club ein Feuerwerk erleben würde? Sind Fehlversuche nicht sogar notwendige Teile eines Experimentes? Ist das Singleleben allgemein nicht sogar voll von ganz selbstverständlichen Fehlversuchen? Wie z.B. Dates, die sich als völlig uninteressant herausstellen; vielversprechende Gefühle, die nicht erwidert werden; Partyeinladungen, die sich als Pärchenabende entpuppen; Online-Profile, die der Realität nicht standhalten…..
Es wäre jedes Mal verdammt leicht, frustriert zu resignieren. Und doch bietet jeder Fehlversuch die Chance, etwas zu lernen statt aufzugeben. Sich selbst zu feiern, statt zu verbittern.
Denn dann kann man Versuch abhaken, mit einer guten Freundin über ihn lachen; und vor allem: sehr stolz darauf sein, dass man wieder etwas mutig probiert, sich gezeigt, vor allen getanzt und sich dem Leben gestellt hat….
Und vielleicht ist genau DAS die Belohnung für Mut und Einsatz.
Und wie sind eure Erfahrungen, liebe Münchner Singles? Geht ihr auch manchmal alleine los und wo fühlt ihr euch dann am wohlsten?