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Caveman Verlosung zum Valentinstag

Warum lassen Männer ihre Klamotten eigentlich im Schlafzimmer einfach nur fallen und räumen sie nicht gleich auf? Und warum gehen Frauen so gerne shoppen? Ganz egal, ob man eine Beziehung führt, frisch getrennt oder auf Partnersuche in München ist – irgendwann stößt wirklich jeder auf diese skurrilen Verhaltensweisen des anderen Geschlechts und fragt sich ob er/sie vielleicht doch von einem anderen Stern kommt. 

Wer noch immer nach der Antwort sucht, sollte sich unbedingt mal Caveman anschauen! Ich habe diese One-Man-Show vor ein paar Jahren gesehen und kann sie wärmsten weiterempfehlen! Caveman ist super witzig, hat aber auch Tiefgang und viele Aha Momente, in denen man sich selbst, seinen Partner oder vergangene Dates wiedererkennt. Ein kleiner Auszug:  

Zum Valentinstag verlosen wir übrigens 3×2 Karten für die Vorstellung am 3.März im Theaterzelt DAS SCHLOSS. Verrate uns einfach bis 14.2.2017 in einem Kommentar, was du beim anderen Geschlecht einfach nicht verstehen kannst. Wir sind gespannt!

Kleiner Tipp: Falls Du nicht so lange warten und dir schon mal Tickets sichern willst: Bis 12.02.2017 gibt es  in der Eventim-App 15% Rabatt auf die Caveman-Tickets für den 3. März.

Als Singlefrau alleine Weggehen? Teil 6

Im sechsten Teil ihrer Serie „Als Singlefrau alleine Weggehen?  Geht gar nicht, oder?“ begibt sich unsere Gastbloggerin Partricia ins Rilano No. 6 und Paradiso und damit ab in die Komfortzone:

Nach all den Generationen-Überbrückungserlebnissen während meines Alleine-Weggeh-Experimentes sehnte ich mich irgendwann doch danach, in meine Peergroup einzutauchen. Wer weiß, zwischen meinen Tanzeinsätzen vielleicht sogar jemanden zu treffen und ein wenig anzubandeln, so von Ü35-Angesicht zu Ü35-Angesicht. Es musste doch sicher mehr wie mich geben – Menschen in meinem Alter und in ähnlichen beruflichen/Lebens/Kind-Situationen, die sich nicht vom Ausgehen abhalten lassen wollten.

2015-01-17 20.25.17Nachdem ich mit den klassischen Ü30-Parties in München nicht so viel anfangen kann (mehr dazu in einem späteren Post) ging es an die Club-Recherche. Eine Freundin wies mich irgendwann darauf hin, dass in der Bar/Lounge des Rilano No. 6 am Lenbachplatz jeden 1. Donnerstag im Monat ein After-Work Event stattfindet. Mit DJ Munich. Das konnte nur gut werden. Voller Vorfreude auf das reifere Publikum betrat ich irgendwann gegen 22.00h den sehr lang gezogenen Raum, mit der ebenso langen Bar. Wie ungewohnt – zuvor keine finsteren Türsteher, freier Eintritt, und die freundlichste Garderobendame, die ich in München jemals erlebt habe. Allein für das nette Ambiente hatte es sich schon mal sehr gelohnt.

Die Bar war mäßig voll – und siehe da, ich war geschätzt die Jüngste. Einige schwoften bereits zu dem DJ-Munich-Mix auf der kleinen Tanzfläche am Ende des Raumes. Ich also gleich dazu. So gesittet ging es auf der Tanzfläche zu, dass ich schon fast Sorge hatte, mit meinen Tanzbewegungen zu viel Unruhe zu stiften. Nach etwa einer halben Stunde machte ich ein wenig Pause. Bei all dem schönen Ambiente: Zum Austoben musste ich definitiv noch woanders hin. Rilano No. 6 als perfektes Warm-up (für die anschließende Hiphop-Nacht im P1).

Laughing young women enjoying themselvesAn einem Samstagabend, ebenfalls im letzten Jahr, nahm ich mir das Paradiso vor. Ich hatte im Vorfeld schon viel gehört – dass es DER Club für die etwas reiferen Tanzhungrigen sein sollte. Und ein ziemlicher Baggerschuppen, was ja ganz gut zu meinen Anbandel-Erwägungen passte. Tatsächlich war schon kurz nach 22 Uhr mehr los als wahrscheinlich zur gleichen Zeit in allen anderen Münchner Clubs zusammen. Das habe ich definitiv über das Münchner Nachtleben gelernt: Je älter das Publikum, desto VIEL früher ist was los! Die Tanzfläche war zwar noch leer, aber ein wenig Einschwingen war wegen der unmittelbaren Nähe der Stehtische zur Tanzfläche ziemlich entspannt, und war schnell von zwei gutgelaunten Männern begleitet. Die Musik war gut tanzbar, und nach und nach füllte sich die Tanzfläche. Ich kam mit den netten Männern, die den Stehtisch, an den ich mich gestellt hatte, reserviert hatten, ins Gespräch.

Der Laden füllte sich langsam.

Und füllte sich mehr.

Und füllte sich noch mehr.

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Und dann kam der Richtige

30350-0_VILLACHICA_Und_dann_kam_der_Richtige_FINAL-2.inddDie 30-jährige Affäre mit einem verheirateten Mann, der Jugendschwarm, der plötzlich wieder auftaucht und sich als die große Liebe entpuppt oder die Ehe, die glücklos blieb: In dem Buch „Und dann kam der Richtige“ erzählen zwölf Frauen zwischen 19 und 76 Jahren ihre Liebesbiografie.
Der Journalistin Jeannette Villachica haben die Frauen ungeniert ihre intimen Erlebnisse und Erfahrungen gestanden. Sie erläutern, wie sich Lebensumstände auf das Liebesleben auswirken, wie sich das Interesse an Partnerschaft und Sexualität entwickelt und verändert hat, welche ersten und prägenden Erfahrungen sie mit der Liebe machten oder welche unterschiedlichen Beziehungen sie führen und führten – mit Männern und auch mit Frauen. Mal aufmunternd, mal ernsthaft, traurig oder erotisch erzählt jede Frau ihre Geschichte: von der ersten Schwärmerei als Teenager bis hin zur Gegenwart.

Das Buch ist erst vor wenigen Wochen erschienen und wir verlosen fünf Exemplare unter allen Münchner Singles, die uns bis zum 31. Oktober 2013 eine E-Mail mit ihrer Postanschrift an gewinnspiel@muenchnersingles.de und ihrem Benutzernamen schicken.

Oktoberfest-Poesie

Im müSi-Forum „Philosophie & Poesie“ findet sich ein sehr schöner Thread, mit folgender Anweisung:

Erkläre einen Begriff in vier Zeilen […] dann schreibe
als letztes ein Begriff auf den dann der nächste in vier gereimten
Zeilen erklären soll

Zum Stichwort „besonders“ ist müSi-Mitglied Berde Folgende Oktoberfest-Poesie eingefallen…

Besonders angetan sind wir
auf heurigem Oktoberfeste
Und lassen schmecken uns das Bier
obwohl die Frauen sind das Beste

Weiberfasching: Mädels, auf sie mit den Scheren!

AltweiberfaschingWeiberfasching ist auf den ersten Blick ein etwas alberner Brauch, bei dem am Donnerstag vor dem Faschings-Endspurt Frauen ihren männlichen Kollegen die Krawatten abschneiden und danach feiern gehen. Bei uns wird der Brauch ohnehin kaum praktiziert und es ist wenig über den geschichtlichen Hintergrund bekannt.

In den Faschingshochburgen im Ruhrgebiet sieht das allerdings ganz anders aus – dort wird die Weiberfastnacht teils wirklich als das wahrgenommen, womit die Tradition der Schlips-Abschneiderei begann: als Emanzipationsbewegung.

Früher waren nämlich keine Frauen zu den Karnevalsvereinigungen zugelassen. Anfang des 19. Jahrhunderts erstritten sich die Frauen das Recht, offiziell am Karneval teilzunehmen und diese Errungenschaft wird jedes Jahr am Weiberfasching gefeiert. Mit der symbolischen Beschneidung der männlichen Macht durch das Abschneiden der Krawatte wird also tatsächlich ein kleiner Schritt in Richtung Gleichberechtigung gefeiert.

Vielleicht sollten also auch die münchner Frauen sich heute ein Herz (und eine Schere) nehmen, um sich symbolisch mit unseren Schwestern im Rheinland zu solidarisieren. ;)

Foto: © halmackenreuter/pixelio